ChatGPT Studie: Wie Menschen ChatGPT nutzen – die wichtigsten Zahlen

Kernaussage: Die größte Nutzungsstudie zu ChatGPT (NBER Working Paper, 1,5 Mio. Konversationen) zeigt: Die Nutzung ist in der Breite angekommen, wächst besonders in Ländern mit niedrigerem Einkommen und liefert messbaren Nutzen – im Job wie privat.

Wichtigste Zahlen

Datenbasis: 1,5 Mio. Konversationen; ChatGPT mit ~700 Mio. wöchentlich aktiven Nutzern.
Gender-Gap ist weg: Anteil weiblich klassifizierter Vornamen von 37 % (Jan 2024) auf 52 % (Jul 2025).
Nutzungsschwerpunkte: Asking/„Beratung“ 49 %, Doing/„Erledigen“ 40 %, Expressing 11 %.
Kontext der Nutzung: 30 % arbeitsbezogen, 70 % privat.
Globales Wachstum: Adoptions-Wachstum in Ländern mit niedrigen Einkommen >4× so hoch wie in Ländern mit hohen Einkommen (bis Mai 2025).List item

Warum das wichtig ist

Der ökonomische Wert entsteht vor allem durch Unterstützung bei Entscheidungen und übernahme von Arbeiten (Produktivität) – besonders bei wissensintensiven Berufsfeldern. Ein Teil dieses Nutzens taucht in klassischen Kennzahlen (z. B. BIP) gar nicht auf.

Asking (49 %): Fragen, Rat, Einordnung → Fokus auf Beratung/Antwort
Doing (40 %): Textentwürfe, Planungen, Code → Fokus auf konkreten Output.
Expressing (11 %): Schreiben/Kreativ/Reflektieren → Fokus auf Erlebnis & Ausdruck.

Quelle: NBER-Working Paper von OpenAI Economic Research & David Deming (Harvard); Datengrundlage: 1,5 Mio. Konversationen.

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